Delikt – Wahre Verbrechen aus Österreichs Süden

Der Herzerlfresser von Kindberg: Sechs Opfer und die "Todesstrafe auf Raten"

Episode Summary

Sechs Frauen ermordete der steirische Knecht Paul Reininger Ende des 18. Jahrhunderts. Was ist damals passiert und war es wirklich ein Aberglauben, der Reininger zum Mörder werden ließ?

Episode Notes

Wer hin und wieder in der Gegend um Kindberg unterwegs ist, kennt ihn vielleicht: den Herzerlfresserweg mit dem Herzerlfressermaterl. Es soll an eine der schrecklichsten Verbrechensserien erinnern, die die steirische Geschichte kennt: Die Morde des Paul Reininger. Viele lokale Mythen – und auch das Materl – nennen als sein Motiv für die Taten die Vorstellung, durch das Verspeisen von Herzen unsichtbar werden zu können. Was ist damals passiert und wie viel Wahrheit steckt in den Erzählvarianten des Volksmundes? Um diese Fragen zu beantworten, reisen wir mit dieser Folge von delikt weit zurück in die Vergangenheit – um weit über 200 Jahre.    

Einem Zufall zu verdanken ist es, dass dieser Fall heute recht gut dokumentiert ist. Tatsächlich weiß man, dass Reininger sechs Frauen ermordet hat. Was damals wirklich passiert ist, welche Rolle das Herzessen dabei gespielt hat und was die "Todesstrafe auf Raten" für den Täter bedeutete, davon erzählt Christian Bachhiesl vom Hans Gross Kriminalmuseum im Gespräch mit Moderator David Knes.

>>>Hier geht es zur Podcast Umfrage<<<